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Der Dalai Lama wurde 80 Jahre und feierte in der Frankfurter Jahrhunderthalle

Bereits am 6. Juli feierte das geistige tibetische Oberhaupt, seine Heiligkeit, der 14. Dalai Lama seinen 80. Geburtstag. Eine Woche später, am 13. Juli 2015, zelebrierten zahlreiche, zumeist weit gereiste Anhänger, dieses Ereignis in der Frankfurter Jahrhunderthalle. Wie immer, so schaffte es der Dalai Lama auch bei diesem Besuch, die Menge durch aufbauende und ermunternde Worte zu berühren und zu bewegen.

Wir danken Martin Gottschall, der uns bereits häufiger, und in 2015 auch schon zum zweiten Mal wieder das Vertrauen aussprach und uns mit der Projektions-, Kamera- und Regietechnik beauftragte. Denn das Bühnenbild setzte zu 99% auf die gigantische 14 x 8 Meter Leinwand, die durch diverse stimmungsvolle Landschaftsimpressionen die eindrucksvollen Musik- und Tanzeinlagen der Künstler noch verstärken konnte oder auch ganz pragmatisch Liedtexte zum Mitsingen in überdimensionaler Größe zeigte. Per Bild in Bild Projektion, eingefangen durch 3 HD-Kameras (Sony HSC-100), wurde dafür gesorgt, dass man auch in den hintersten Reihen noch jede mimische Regung des Dalai Lama mitverfolgen konnte.

Damit dies so reibungslos geschehen konnte, galt es im Vorfeld aber noch einige Probleme zu meistern. Aufgrund der zahlreichen Akteure auf der Bühne musste es natürlich eine Rückprojektion sein. "Platz ist in der kleinsten Hütte" – das sagt sich so einfach. Der Schöpfer dieser Redensart stand vermutlich noch nie vor der Aufgabe, eine annähernd 4K-große Projektion von besagten 14 auf 8 Metern mit nur wenigen Metern Projektor-Leinwand-Distanz zu bewerkstelligen.

Lösen ließ sich diese knifflige Aufgabe durch eine Vierer-Softedge, denn ein 4K Projektor konnte genau aus diesem Distanzproblem nicht zum Einsatz kommen. 4 Panasonic PT-DZ21K Projektoren – per Speziallampen um 90° hochkant gestellt – und schon war es möglich. Dank des Ascender 32 war es dann noch ein Kinderspiel, aus einem (beinahe) 4K-Signal, die vier um 90° gedrehten Outputs samt Softedge-Abstufungen zu errechnen.

Doch man kennt es ja aus der Branche: ein Problem gelöst, lässt das nächste häufig nicht lange auf sich warten. Denn eine Vierer-Softedge benötigt natürlich so ihre Zeit, um exakt eingestellt und die 4 Projektionen an den Übergängen völlig deckungsgleich justiert zu bekommen. Und Zeit war mindestens genauso wenig vorhanden wie Platz. Hier half dann echte Manpower.

Durch die mobile Kameraregie, in der alles bereits fertig verkabelt ist, ließ sich wieder einiges an Zeit gewinnen. Und nach dem auf vier Stunden limitierten Zeitfenster stand dann alles und war bereit für eine wunderschöne Feier, die noch lange in Erinnerung bleiben wird.